Die Verordnung der Österreichischen Ärztekammer über die hygienischen Anforderungen von Ordinationsstätten und Gruppenpraxen (Hygiene-VO 2014) wurde am 13.12.2013 von der Vollversammlung der ÖÄK beschlossen und tritt mit 1.1.2014 in Kraft. Die Hygieneverordnung 2014 ist ab 2.1.2014 anzuwenden.

Das bedeutet:

Die seit 1.Jänner 2011 in Kraft getretene Hygieneverordnung der ÖÄK bietet bezüglich der Instrumentenaufbereitung eine Übergangsfrist bis 31. Dezember 2014. Das bedeutet ab 1.Jänner 2015 müssen alle Gruppenpraxen oder Ordinationen mit Sterilisatoren, die der ÖNORM EN 13060 entsprechen, ausgestattet sein.

“Sterilisation”:

Für die Sterilisation der Instrumente ist ein Dampfsterilisator gemäß ÖN EN 285 oder EN ISO 13060 zu verwenden (zumindest 3 Minuten bei 134°C oder 15 Minuten bei 121°C, Dokumentationmittels Ausdruck der Prozessparameter, also der IST-Werte von Druck und Temperatur, oder elektronische Speicherung von Druck und Temperatur). Bei Instrumenten mit Hohlräumen ist ein Vorvakuumverfahren anzuwenden. Thermolabile Instrumente bzw. Endoskope sind unter Beachtung derHerstellerangaben zu sterilisieren.

GESETZLICHE ANFORDERUNGEN UND VERFAHREN:

Das Medizinproduktegesetz (MPG) BGBl. 1996/657 bildet die Grundlage für die Reinigung und Desinfektion von Medizinprodukten in Einrichtungen für das Gesundheitswesen. Diese Gesetze fordern geeignete validierte Verfahren, um sicherzustellen, dass für Patienten, Anwender und Dritte keine gesundheitlichen Gefahren von aufbereiteten Medizinprodukten ausgehen. Die Validierung eines Aufbereitungsprozesses ist der Nachweis dafür, dass der Prozess unter den Betriebsbedingungen am Aufstellungsort und für jeweils definierte Güter, Verpackungsarten und Beladungsanordnungen reproduzierbar die beabsichtigte Wirkung erzielt somit saubere, desinfizierte bzw. sterile Produkte hervorbringt. Thermischen Verfahren in Reinigungs- und Desinfektionsgeräten sind aufgrund ihrer zuverlässigeren Wirksamkeit vor chemische und chemo-thermische Desinfektionsverfahren zu stellen. Bei der Reinigung und Desinfektion, Spülung und Trocknung ist zwischen manuellen und maschinellen Verfahren zu unterscheiden, wobei maschinellen Verfahren insbesondere aufgrund der besseren Standardisierbarkeit der Vorzug zu geben ist. Auf diese Weise ist eine Validierung der Instrumentenaufbereitung nur mit einer maschinellen Aufbereitung möglich. Bei der Neuanschaffung eines Reinigungs- und Desinfektionsgerätes „RDG“ und auch beim „RDG-E“ für Endoskope muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Geräte der ÖNORM EN ISO 15883 entsprechen. In dieser Norm sind die allgemeinen Anforderungen, Definitionen und Prüfungen festgehalten.

Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich in Ihrer Ordination, mit bitte um Terminvereinbarung unter Office “ed” tec4life.at oder unter Tel.:01 7741016

INFO: Bitte beachten sie das bei uns die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Einschulung als autorisierter Kundendienstpartner der Firma Melag für ganz Österreich im Verkaufspreis inbegriffen ist, ausgenommen sind davon jegliche Vorbereitungsarbeiten wie Tischler,Elektriker oder Installateurarbeiten. Alle Preisangaben zusätzlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer!